Fährtenarbeit
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250 Millionen gegen 5 Millionen, das ist nicht das Verdienstverhältnis von Michael Schuhmacher, gegen, wer Ihnen gerade einfällt, sondern das ist der Vergleich der Riechzellen zwischen Hund und Mensch.
Nun können Sie auch bestimmt verstehen, warum Ihr Hund sich bei den Spaziergängen von manchen Stellen sehr schlecht trennen kann. Er schaut sich um.
Dort an der Ecke war der Rüde aus dem Tannenweg 7. Und juchhu, die Hündin aus der Bergstrasse würde sich in ca. 4 Tagen sehr über den Besuch Ihres Hundes freuen.
Ihr Hund riecht das alles und Sie? Ich wette, Sie wundern sich nur!
Haben Sie Ihren Hund mal auf einer Rehfährte beobachten können? Wenn ja, ist Ihnen bestimmt aufgefallen wie schnell er sich für eine Richtung entschieden hat. Und ich garantiere Ihnen, hätte er hinterherlaufen können, er wäre beim Reh angekommen.
Tja, jetzt denken Sie bestimmt, was soll ich dem Hund da noch beibringen, er kann ja von Natur aus schon alles was das Suchen betrifft. Das ist auch so, aber jetzt kommts:
Der Hund bekommt bei der Fährtenarbeit eine vom Menschen gelegte Fährte angeboten und diese soll er bis zum Ende nicht verlassen. Das ist das, was der Hund lernen muss.
Er darf in diesem Fall nicht auf eine frischere Fährte wechseln. Eine frischere Fährte
entsteht dadurch, das durch die gelegte Fährte eine Verleitung gelegt wird.
Beim Üben und auch auf Prüfungen passiert es oft das freilaufende Hunde, Wild oder auch Spaziergänger die Fährte kreuzen.
Er wird also in dem Moment gegen seine Natur ausgebildet, denn da muss er immer der frischeren Fährte folgen, sonst würde er verhungern.
Trotz alledem macht den meisten Hunden diese Ausbildung sehr viel Spass.

Machen Sie und Ihr Hund doch einfach mal mit. Ab wann?


Wenn Ihr Hund 8 Wochen alt ist, Sie bereit sind Leckerchen ohne Ende zu schneiden, Gummistiefel haben und Sie Ihren Hund in seinem Element sehen wollen.